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Sonntag, 6. Mai 2018


Mercado ist ein Handelsspiel für 2-4 Spieler und für 2 Spieler durchaus geeignet, was uns wichtig war, weil wir hauptsächlich zu zweit spielen. Uns hat "Mercado" gleich nach dem ersten Spiel gefallen. Nachdem ich den Autor gegoogelt habe (Rüdiger Dorn), kam auch raus, dass er auch eins von unseren Lieblingsspielen entwickelt hat - Istanbul (Kennerspiel des Jahres 2014).





SPIELREGELN KURZGEFASST

Jeder Spieler versucht unterschiedliche Gegenstände zu kaufen, die ihm sowohl Punkte als auch Vorteile bringen. Die Gegenstände kauft man mit Münzen verschiedener Farben, die man blind aus dem eigenen Geldbeutel zieht. Die gezogenen Münzen legt man neben den gewünschten Gegenständen ab und hofft, dass kein Gegenspieler es schneller schafft, den Preis zu bezahlen.



Mit (fast) jedem Gegenstand gewinnt man Punkte. Den aktuellen Spielstand markiert man mit den Steinen auf einer Spieltafel. Jedes Mal, wenn man Punkte sammelt, bewegt man den eigenen Stein auf der Spieltafel nach vorne. Der Spieler, der als erster zum Ziel kommt, gewinnt. Aber so ganz einfach ist es auch nicht - fast jedes Feld auf dem Weg zum Ziel bringt zusätzliche Vor- oder Nachteile und deswegen muss man noch zusätzlich drauf achten um wie viele Felder nach vorne ein Gegenstand einen bringt.

Es gibt noch ein paar andere Spielelemente (Schwarzgeld, "Joker"-Münzen, Aktionskarten, Siegel...), die das Spiel noch interessanter machen, die möchte ich hier aber nicht explizit erklären.




MEINE BEWERTUNG

(+) Die Regeln erscheinen auf den ersten Blick kompliziert, aber gleich nach der ersten Runde sind sie verständlich und logisch. Man kann also schnell lernen, wie das Spiel gespielt wird.

(+) Das Spiel läuft ziemlich schnell. Dadurch, dass man in jeder Runde nur 3 oder 5 Münzen zieht, hat man nur begrenzte Möglichkeiten sie einzusetzen, also es entstehen keine sehr langen Denkpausen, was mir persönlich sehr gefällt, weil ich ungeduldig bin und nicht so lange auf die anderen warten mag.

(+) Obwohl man hier keine sehr komplizierten Strategien entwickeln kann, muss man schon logisch denken und viele Aspekte im Auge behalten: wo lande ich, wenn ich einen Gegenstand für 4 Punkte kaufe? Welche Chancen habe ich, den Gegenstand vor allen anderen zu kaufen? Welche Münzen habe ich schon ausgespielt und welche sind noch im Beutel?



(-) Relativ große Glücksabhängigkeit. Sehr viel hängt davon ab, ob man gerade die passenden Steine aus dem Beutel zieht. Man kann zwar versuchen die Chancen abzuschätzen, die man hat um die richtige Münzen zu bekommen, aber wenn man Pech hat, kann es öfters vorkommen, dass der Gegner schneller ist...

(+) Interaktionen zwischen den Spielern halten sich auf einem angenehmen Niveau. Es gibt zwar Aktionskarten, mit denen man den anderen ein wenig schaden kann, aber das Spiel ist kein "Hauen und Stechen".

(+) sehr schönes Spielmaterial, hübsch illustriert

FAZIT
Das Spiel gefällt uns sehr gut. Es dauert nicht sehr lange (ca. halbe Stunde), die Runden sind schnell, man wartet nicht so lange auf den anderen. Glück spielt zwar eine große Rolle, aber logisches Denken / Planen ebenso. Insgesamt empfehlenswert.




Samstag, 28. April 2018


Ich war schon in 2 "echten" Escape Rooms und habe ein Spiel aus der EXIT - Reihe von Kosmos gespielt. Ich mag Rätsel und was mir immer an den Spielen dieser Art gefällt ist, dass die Rätsel jedes Mal anders sind und man echt quer denken muss um auf die Lösung zu kommen.

So ist es auch bei diesem Buch. Es handelt sich hier um 63 Rätsel, die alle sehr unterschiedlich sind und manchmal sogar ohne Internet (Google) nicht zu lösen sind. So unterschiedlich wie der Charakter von den Rätseln ist auch der Schwierigkeitsgrad - oft habe ich die Rätsel als ziemlich einfach empfunden, aber nicht selten habe ich auch eine Hilfe gebraucht. Diese bekommt man, wenn man die in dem Buch angegebene Internetseite besucht.

Das Internet braucht man ebenfalls um zu überprüfen, ob die geratene Lösung richtig ist - in dem Fall bekommt man ein Schlüsselwort. Dieses kann man öfters auf den nächsten Seiten gebrauchen, aber das ist schon das einzige, was im "Tagebuch 29" die einzelnen Rätsel miteinander verbindet. Leider gibt es keinen erkennbaren Leitfaden, der alle Seiten zu einer Story machen würde und das finde ich etwas schade. Man könnte dem Buch mehr Charakter verleihen, wenn die Rätsel mehr zusammenhängen würden.

Was aber ein wenig Stimmung macht sind die Zeichnungen. Das Buch ist zwar schwarz-weiß gehalten, aber alle Seiten sind sehr aufwendig und oft mysteriös illustriert.

Im Großen und Ganzen macht das Lösen von den Aufgaben im Buch Spaß und man kann damit ein paar Stunden verbringen.





Samstag, 21. April 2018


Wir haben schon die Version für 2 Spieler gespielt und fanden sie sehr unterhaltsam. Jetzt haben wir auch die  Brettspiel-Version ausprobiert. Beide Spiele nutzen den gleichen Spielmechanismus mit Karten, diese Version ist aber deutlich komplexer und eignet sich für bis zu 4 Spieler, die Spieldynamik ist auch anders.





SPIELREGELN KURZGEFASST

Auf einem großen Spielfeld gibt es in der Mitte einen Kreis, in dem alle Spielfiguren (5 pro Spieler) starten. Von dem Zentrum aus führen 5 Wegezu den 5 Städten (Lost Cities). Jede Stadt hat eine andere Farbe. Die Spieler schicken Expeditionen, die zu den Städten führen. Auf dem Weg sammelt man auch unterschiedliche Vorteile (zusätzliche Punkte, zusätzliche Bewegungen oder Artefakte).

Wie kommt man mit der Spielfigur nach vorne? Lost Cities ist eigentlich ein Kartenspiel. Es gibt Karten mit Werten von 0 bis 10 in jeder der 5 Farben (eine andere Farbe für jedes Stadt). Jeder Spieler hat immer 8 Karten auf der Hand und legt vor sich die Karten in 5 Reihen aus (eine Reihe pro Farbe). Jedes Mal, wenn der Spieler eine Karte legt, bewegt er eine eigene Spielfigur auf dem entsprechenden Weg nach vorne. Man darf aber zu einer Karte nur Karten dazu legen, die den gleichen oder höheren Wert haben - man sollte also nicht zu früh zu hohe Kartenwerte auslegen.



Man spielt 3 Runden (es gibt jedoch eine Kurzversion mit nur einer Runde). Nach jeder Runde schaut man, wie weit jeder Spieler in jeder Expedition gekommen ist und verteilt dementsprechend Punkte. Ganz am Ende bekommt man zusätzliche Punkte je nach Anzahl der Artefakte, die man in den drei Runden gesammelt hat.

MEINE BEWERTUNG

(+) die Spielregeln sind leicht zu verstehen und zu erlernen

(+) das Spiel dauert zwar ziemlich lange (bei uns über 1 Stunde), aber es ist ziemlich kurzweilig, weil man keine extrem lange Wartezeiten hat - es gibt keine sehr anspruchsvollen strategische Überlegungen, die das Spiel sehr verlangsamen würden

(+) trotzdem ist hier taktisches Denken angesagt - manchmal macht es Sinn doch eine höhere Karte auszulegen um vor dem Gegenspieler sich ein Artefakt zu schnappen etc



(+) in jedem Spiel werden die Vorteilsplätzchen und Artefakte neu nach dem Zufallsprinzip ausgelegt. Jedes Spiel ist also ein wenig anders - manchmal lohnt sich ein Weg besonders

(o) ziemlich große Glücksabhängigkeit, wie bei jedem Kartenspiel. Manchmal hat man einfach schlechte Karten und kann nichts Sinnvolles machen. Das kann zu leichter Frustration führen, aber man muss immer bedenken, dass jeder andere Spieler auch genauso viel Glück / Pech haben kann...

(+) ziemlich einfache Punkteberechnung (im Vergleich zu der "Duell" - Variante)

(-) das größte Manko vom Spiel ist, dass manche Farben sehr ähnlich erscheinen (blau - grün und violett - rot) und uns ab und zu passiert ist, dass wir Farben vertauscht haben. Es ist ärgerlich, wenn man beim Auslegen merkt, dass man eigentlich eine grüne "5" hat und nicht eine blaue. Noch ärgerlicher ist es, wenn man es nicht merkt, die Karte auslegt und es erst 5 Runden später zufällig sieht (ist uns tatsächlich passiert)...






Donnerstag, 12. April 2018


Wir spielen sehr oft nur zu zweit und probieren immer wieder Spiele aus, die für zwei Spieler entwickelt worden sind. Unser absolutes Lieblingsspiel für zwei ist "Targi", aber Lost Cities - das Duell nimmt gerade Platz 2 in dieser Kategorie ein. Mir macht es deutlich mehr Spaß als zum Beispiel "Jäger und Sammler" oder "Holmes" - auch zwei Spiele aus der gleichen Reihe von Kosmos.




REGELN KURZ GEFASST
"Lost Cities - Das Duell" ist ein reines Kartenspiel. Es gibt Karten mit Zahlen von 2 bis 10 in 6 verschiedenen Farben (bzw. in der Basisversion in 5 Farben), dazu aber noch jeweils 3 Wettkarten in jeder Farbe. Man hat immer 8 Karten auf der Hand und legt sie vor sich aus, so dass die Karten wachsende Zahlenreihen (Expeditionen) abbilden. Das Ziel ist es Expeditionen zu bilden, die viele Punkte bringen. Die Punkte werden zusätzlich durch am Anfang eingesetzte Wettekarten multipliziert. Da jede Expedition auch kostet, kann es aber passieren, dass die Expeditionen mit zu wenigen Karten sogar Minuspunkte bringen.



SPIELDAUER
Man spielt 3 kurze Runden (je max. 10 Minuten) und rechnet, wer am Ende die meisten Punkte erzielt hat. Ein Spiel dauert also ca. 30 Minuten, man kann es aber beliebig gestalten - wenn man eine längere Partie spielen möchte, kann man ja 5 Runden spielen, oder wenn man nur wenig Zeit hat, kann man auch nach einer Runde aufhören.

SPIELERLEBNIS
Wie bei ziemlich jedem Kartenspiel hängt hier natürlich sehr viel vom Glück ab. Bekommt man gute Karten (hohe Zahlen, passende Farben), hat man bessere Chancen am Ende viele Punkte zu bekommen. Allerdings spielt hier auch das strategisches Denken eine ziemlich große Rolle. Da man einmal gelegte Karten nicht mehr zurückziehen kann, will man nicht zu schnell die hohen Karten auslegen. Wenn man aber zu lange zögert, kommt man oft am Ende in Zeitnot und kann die Karten gar nicht mehr auslegen, weil das Spiel vorbei ist (passiert uns wirklich oft!). Außerdem ist es oft schwer zu entscheiden, ob man tatsächlich eine Expedition (Farbe) eröffnen soll.



MEINE BEWERTUNG
(+) kurze Runden, ziemlich kurze Wartezeiten
(+) sehr einfache Regeln, sehr schnell zu lernen
(-) sehr glücksabhängig... aber obwohl ich normalerweise Spiele mit hohem Glücksfaktor nicht mag, hier finde ich es akzeptabel, das Spiel ist halt ein Glücks- und Spekulationsspiel!
(+) trotz hoher Glücksabhängigkeit fordert das Spiel Konzentration und logisches Denken
(+) einfaches aber schönes Spielmaterial

FAZIT
Das Spiel ist vielleicht nicht sehr innovativ, aber es macht Spaß! Trotz einfachen Regeln und hoher Glücksabhängigkeit muss man bei dem Spiel die grauen Zellen anstrengen. Ich kann das Spiel denjenigen empfehlen, die Lust auf schnelle und einfache Spiele haben und gerne etwas riskieren.




Samstag, 24. Juni 2017

"Die vergessene Insel" war unser erstes Spiel aus der "Exit" Reihe, wir haben vorher auch noch nie das "echte" Exit-Room-Game gespielt. Insgesamt hat uns das Spiel gefallen, allerdings hat es aufgrund mangelnder Erfahrung manchmal gestockt. Im Nachhinein sehe ich, dass ich vielleicht doch mit einer der früheren Versionen des Spiels anfangen sollte, manche Rezensenten beschreiben sie als leichter.



Wer selbst noch nie ein Exit-Spiel gespielt hat, kann weiter lesen, diejenigen, die das Spielprinzip kennen, können gleich zu meiner Bewertung springen.



Spielprinzip

Das Spiel besteht aus vielen Karten (ein paar unterschiedliche Stapel), einem Büchlein, einer Drehscheibe und ein paar Elementen aus Karton. Dazu gibt es eine Anleitung.
Im Spiel geht es darum, verschiedene Rätsel zu lösen und damit an die nächsten Rätsel / Hinweise / Teile zu kommen, die wiederum zu den nächsten führen. Das letzte Rätsel löst das Schloss zu einem Boot, mit dem man die Insel verlassen kann.

Wenn man auf dem Schlauch steht und nicht weiter weiß, kann man sich entscheiden Hilfekarten zu ziehen. Es gibt immer 3 davon - die erste ist noch sehr subtil, die zweite direkter und die dritte verrät die Lösung. Indem man die Hilfekarten zieht, verringert man die Punktezahl, die man am Ende bekommt - sie hängt davon ab, wie viel Zeit und Karten man gebraucht hat.



Meine Bewertung

Das Spiel ist genial für Leute, die gerne knobeln. Man bekommt sehr viele Rätsel, die sehr originell sind und wirklich sehr viel Vorstellungsvermögen und abstraktes Denken erfordern. Der Schwierigkeitsgrad ist meiner Meinung nach ziemlich hoch, vielleicht liegt es aber daran, dass wir zum ersten Mal so ein Spiel gespielt haben. Am Ende ist jede Lösung irgendwie logisch, aber wenn man gerade nicht drauf kommt, ist es manchmal etwas frustrierend. Zum Glück gibt es die Hilfekarten, die jedem die Lösung des Spieles möglich machen. Wir haben viele davon gebraucht.

Die Spielzeit spielt bei der Auswertung eine Rolle und sie wird auf 60-90 Minuten geschätzt. Wir haben doppelt so lange gebraucht! Zweiundhalb Stunden. Am Ende hat sich das Spiel schon etwas gezogen.

Anzahl der Spieler liegt bei 1-4, wir haben es zu zweit gespielt und ich fand es vollkommen ausreichend. Bei mehreren Spielen kommen bestimmt mehrere Ideen wie die Rätsel zu lösen sind, aber es gibt auch mehr Streitpotenzial um das Spielmaterial. Oft muss man nämlich die Blätter des beigelegten Büchleins schneiden, zusammenfalten etc. Meine Lösung wäre es vor dem Spiel das Büchlein für jeden Spieler zu kopieren, damit jeder die gleichen Chancen hat.

Ich kann mir aber sehr gut vorstellen das Spiel komplett alleine zu spielen! Es geht auf jeden Fall, möglicherweise dauert es etwas länger.

Etwas schade finde ich natürlich, dass das Spiel nur ein Mal gespielt werden kann. Der Preis ist bei dem Spaß und bei der aufwendigen Entwicklung verständlich, aber trotzdem ist es etwas seltsam so viel Material nach einem Spiel in den Müll zu schmeißen.




Fazit

Das Spiel macht Spaß, allerdings ist der Schwierigkeitsgrad für komplette Anfänger meiner Meinung nach etwas zu hoch. Es ist aber subjektiv - für erfahrene Spieler oder Leute mit einem IQ von 200 kann es eventuell zu leicht sein. Es wäre auf jeden Fall schön, wenn die Spiele aus dieser Reihe eine Schwierigkeitsgradbezeichnung hätten. Darüber hinaus habe ich an dem Spiel kaum etwas zu kritisieren - das Material ist schön, Spielidee toll. Ich kann das Spiel empfehlen, wobei komplette Anfänger wie ich vielleicht zu einem anderen Titel aus der Reihe greifen sollten.


  Spielart
Spieler
Alter
Spieldauer
  Hm. Kartenspiel?
1 bis 6
Ab 12
60 Min.+


Finale Bewertung







7















Komplexität







7















Taktik







7















Glück

1





















Interaktionen








8














Spielmaterial








8




Wilkommen

Wir sind zwei Erwachsene, die sehr oft Brettspiele spielen und gerne neue Titel ausprobieren. Wir mögen vor allem anspruchsvolle Spiele, die man gut zu zweit spielen kann. Unser Nachwuchsspieler ist 6 Jahre alt und lässt sich langsam auch für Brettspiele begeistern.

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