Samstag, 23. Juli 2016

Wir haben dieses Spiel seit 2 Jahren und spielen es sehr gerne. Es gehört zu meinen persönlichen Top 3, neben "Dominion" und "Targi". Das Spiel ist nicht sehr einfach, aber trotzdem sehr schnell zu erlernen. Es macht auch viel Spaß, wenn man es nur zu zweit spielt. Das Niveau der Interaktionen mit den Gegenspielern ist angenehm.



Was mir an dem Spiel sehr gefällt:

(+) das Spielprinzip. Man spielt einen Händler, der mit seinen Gehilfen durch die Stadt kursiert um Waren zu bekommen, zu verkaufen und um seine Möglichkeiten auszubauen

(+) sehr viele Wege ans Ziel zu kommen (d.h. Edelsteine zu sammeln). Dadurch ergeben sich sehr viele unterschiedliche Strategien, die man verfolgen kann. Das macht Spaß!

(+) gut durchdachte Regeln! Ich würde nichts ändern!


(+) mehrere Varianten, wie man das Brett zusammenlegen kann, dadurch ergeben sich verschiedene "Stadtpläne" und das Spiel kann jedes mal anders sein! Die Strategien bei unterschiedlichen "Stadtplänen" sind natürlich anders.

(+) es gibt zwar recht viele Spielregeln, aber diese doch relativ einfach und leicht zu verstehen. Man kann sie sich auch sehr gut über die Zeit merken, wenn man also einige Wochen nicht gespielt hatte, kann man wieder nach wenigen Minuten anfangen. Die Lernkurve ist steil, wir haben oft mit Leuten gespielt, die absolute Anfänger waren und sie haben sehr hohe Gewinnchancen gehabt

(+) die Interaktion zwischen den Spielern beschränkt sich auf ein angenehmes Maß - aktiv schadet man sich gegenseitig sehr wenig, aber dadurch, dass man schneller auf manche Felder kommt, kann man den Gegenspielern das Leben etwas erschweren

(+) auch zu zweit sehr gut zu spielen!

(+) wenig glücksabhängig. Es gibt nur wenige Situationen, in denen etwas vom Glück abhängt, man kann zwar manchmal etwas riskieren und mehr oder weniger Gewinn machen, aber prinzipiell hängt das Ergebnis vom Spiel davon ab, wer sich die beste Strategie ausgedacht hatte

(+) schönes Spielmaterial


(+) keine lange Pausen - meistens keine lange Bedenkzeiten bzw. man kann sich während des Zuges der anderen Spieler eine eigene Strategie überlegen


ISTANBUL

Spielart
Spieler
Alter
Spieldauer
Strategie / Handelsspiel
2-5
Ab 10
40-60 Min.

Finale Bewertung









9













Komplexität







7















Taktik








8














Glück



3



















Interaktionen




4


















Spielmaterial







7














Sonntag, 3. Juli 2016

"Klack" ist ein rundenbasiertes, einfaches Spiel, das für Kinder ab 4 gut geeignet ist und sehr lustig sein kann. Das gefällt uns an dem Spiel:

 (+) einfaches Spielprinzip, für einen 4-jährigen leicht zu verstehen: man würfelt mit 2 Würfeln und versucht das abgebildete Symbol in der gewürfelten Farbe zu finden, und zwar schneller als die Mitspieler. Nachdem die vorgegebenen Symbole vom Tisch sind, würfelt man wieder und die Suchaufgäbe ändert sich. Man spielt bis alle Plättchen weg sind. Die einzelnen Plättchen sind magnetisch und ziehen sich an, man baut also am Ende einen Stapel, der Spieler mit dem größtem Stapel gewinnt

(+) sehr schnelles Spiel, nach 5 Minuten ist eine Runde vorbei

(+) man spielt gleichzeitig und musst keinen Zug des Gegners abwarten

(+/-) für Erwachsene / Teenager ist es lustig, wird aber schnell langweilig. Wer die Idee dieses Spiels mag, wird auch Dobble toll finden!

(+) es kommt zu lustigen Situationen, wenn man dem Mitspieler ein Plättchen gerade so vor der Nase wegräumt

(+) magnetische Plättchen sind etwas ganz cooles für Kinder im Kindergartenalter, mein knapp 5-jähriger Sohn mag damit einfach so rumspielen und Türme bauen. Auch meine 1 Jahr alte Tochter findet die Teile sehr anziehend

(+) bei Kita Kindern ziemlich beliebt - wir haben eine Erzieherin in der Familie und sie meinte, sie haben dieses Spiel in der Kita und es wird sehr gerne gespielt.


  KLACK

Spielart
Spieler
Alter
Spieldauer
Kinderspiel / Reflex
2-6
Ab 4
5-15 Min.


Finale Bewertung







7















Komplexität


2




















Reflex








8














Glück


2




















Interaktionen






6
















Spielmaterial






6














Sonntag, 26. Juni 2016



Mittlerweile haben wir das Spiel 3 mal mit Freunden (zu viert) gespielt und ich kann meine Bewertung abgeben. Es handelt sich hier um ein Brettspiel, bei dem man die auf dem Brett dargestellte Fläche bebaut. Vom Prinzip etwas ähnlich wie Die Siedler, aber 20x komplexer. Das Spiel ist eins der kompliziertesten Brettspiele, die ich jemals gespielt habe.

Es ist ein reines Strategiespiel ohne jegliche Glückabhängigkeit und mit relativ wenig Interaktionen mit den anderen Spielern. Die Regeln sind ziemlich komplex, es gibt sehr viele Wege, über die man Punkte sammeln und dadurch gewinnen kann. Leider wird dadurch auch die Bedenkzeit der Spieler relativ lang, was dazu führt, dass man manchmal sehr lange auf die anderen warten muss und letztendlich, dass das Spiel sehr lange dauern kann (über 2 Stunden mit 4 Spielern).

Wer also ein schnelles lustiges Gesellschaftspiel sucht, ist hier absolut falsch. Das Spiel ist für diejenigen geeignet, die sehr viel knobeln mögen und viel Geduld haben. Ich persönlich mag komplexe Spiele sehr, ich mag es aber nicht allzu lange darauf zu warten, wieder am Zug zu sein.



Und jetzt zu den Details...

(-) sehr lange Einarbeitungszeit - alleine die Regel zu verstehen (nur mit der Anleitung) dauert eine gute Stunde, zum einfacheren Start empfehle ich sich Videos mit Erklärungen anzuschauen (es gibt sie hier oder auf youtube). Die Regeln den anderen Spielern zu vermitteln, nachdem man sie schon verstanden hat, dauert 45 Minuten. Das sollte man vor dem Spielabend zeitlich einplanen, wenn man zum ersten Mal spielt.

(-) auch wenn man die Regel gut verstanden hat, aber ein paar Monate das Spiel nicht gespielt hatte, muss man wieder ziemlich viel Zeit investieren, um sich alle Regeln wieder zu vergegenwärtigen.

(+) sehr komplex, viele verschiedene Ebenen, die man bedenken muss. Insgesamt ist das Spiel ein Genuss für Leute, die Strategiespiele lieben. Folgendes trägt zu der hohen Komplexität bei:
- vier komplett verschiedene Ressourcen (Geld, Arbeiter, Priester, Macht), die man auf sehr viele unterschiedliche Weisen generieren und umwandeln kann. Man braucht sie um sich zu entwickeln und für jede Entwicklung braucht man natürlich unterschiedliche Ressourcen
- sehr viele Möglichkeiten Punkte zu bekommen (am Ende gewinnt natürlich der Spieler, der die meiste Punkte hat). Viele Punkte sammelt man im Laufe des Spieles durch unterschiedliche Aktionen und am Ende gibt es noch eine große Abrechnung.
- sehr viele "Sonderfälle". Dadurch das man selber als Spieler aufgrund der anfangs ausgewählten Rasse Sonderfähigkeiten hat und dadurch dass man im Laufe des Spieles noch weitere Sonderfähigkeiten erwerben kann, muss man ständig aufpassen, ob man wirklich alle Möglichkeiten ausnutzt, die einem zur Verfügung stehen. Man vergisst leicht, dass man in dieser Runde Punkte bekommt, nachdem man gerade ein Häuschen gebaut hat etc.

(-) gleiches Spielbrett für jedes Spiel. Anders als zum Beispiel bei Kingdom Builder oder Die Siedler, wird hier immer das gleiche Spielbrett benutzt. Dadurch fehlt ein Überraschungseffekt am Anfang, man hat immer die gleichen Felder an gleichen Stellen.

(+) fast gar kein Glücksfaktor, man ist fast komplett für seinen eigenen Erfolg verantwortlich

(-) extrem lange Wartezeiten möglich - da man sehr viel überlegen muss, lassen sich manche Spieler für ihre Züge extrem viel Zeit. Wenn man selbst eine Strategie für 2 Züge im Voraus hat oder wenige Mittel um etwas anzustellen, langeweilt man sich. Bei 4 Spielern wartet man manchmal unendlich lange. Natürlich hängt es von den Mitspielen ab

(+) angenehmes Niveau von Interaktionen mit anderen Spielern. Man kann keinem aktiv Schaden zufügen, man kann jedoch die Pläne den anderen durchkreuzen indem man selbst irgendwelche Ziele schneller als andere erreicht und sie für andere unzugänglich macht. Sonst aber profitiert man sogar leicht davon, wenn die Nachbarn (andere Spieler) sich entwickeln

(+) schönes Spielmaterial und seeehr viel davon. Das Spiel aufzubauen und aufzuräumen dauert gute paar Minuten

(-/+) man benötigt einen großen Tisch. Das Spiel braucht ca. 120x90cm





TERRA MYSTICA

 Spielart
Spieler
Alter
Spieldauer
 Strategie / Aufbauspiel
2 bis 5
Ab 12
90-120 Min.

Finale Bewertung








8














Komplexität










10












Taktik










10












Glück

1





















Interaktionen




4


















Spielmaterial








8









Wilkommen

Wir sind zwei Erwachsene, die sehr oft Brettspiele spielen und gerne neue Titel ausprobieren. Wir mögen vor allem anspruchsvolle Spiele, die man gut zu zweit spielen kann. Unser Nachwuchsspieler ist 6 Jahre alt und lässt sich langsam auch für Brettspiele begeistern.

Kontaktformular

Name

E-Mail *

Nachricht *

Besucheranzahl

Popular Posts